Die Medienwelt unterliegt in unserer Zeit einem enormen, schnelllebigen Wandlungsprozess. Kinder und Jugendliche wachsen selbstverständlich mit ihnen auf und setzen den Medien selten Kritik und Zweifel entgegen. So machen Cybermobbing, Diffamierungen und Bedrohungen über das vermeintlich anonyme Internet nicht vor unseren Schultüren halt. Da die Medien allgegenwärtig sind, brauchen Schülerinnen und Schüler Begleitung im Umgang mit den „aktuellen“ Medien, um nicht nur Chancen, sondern auch Risiken der medialen Angebote zu erkennen. Erst dann können sie sie sinnvoll und kritisch nutzen.

Problematische Formen jugendlicher Mediennutzung wie Cybermobbing, Gewaltvideos auf dem Handy, Bedrohungen und Beleidigungen in den gängigen social-networks sollen in der Projektarbeit der Medienscouts bewusst gemacht werden. Nach dem Ansatz der „Peer-Education“ wird ihnen präventiv in den unteren Jahrgängen eigenständig begegnet. Um das Potential des annähernd gleichen Mediennutzungsverhaltens unter Gleichaltrigen zu nutzen, werden in den Klassen 9 und 10 geeignete Schülerinnen und Schüler zu Medienscouts ausgebildet. Sie agieren anschließend als Referenten in den Jahrgängen 5 und 6 und unterweisen ihre Mitschüler im korrekten Umgang mit den Medien. Zertifizierte Medienscouts dienen ebenfalls als kompetente Ansprechpartner bei medienbezogenen Fragen und Problemen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte in der Ausbildung zum Medienscout sind:

  • Internet und IT-Sicherheit
  • Umgang mit Social Communities
  • Handy, I-Pad & Co, Nutzung und Kostenfallen
  • Computerspiele und virtuelle Welten
  • Datenrecht und Auszüge aus dem Strafrecht
  • Kommunikationstraining und
  • Entwicklung einer Beratungskompetenz.

 

Aktuelle Medienscouts: